Wie setzen sich eigentlich unsere Testberichte zusammen?

Egal ob Kite, Board oder Bar: Mit unseren Testberichten möchten wir dir bei deiner Kaufentscheidung zum nächsten Kite-Material helfen. Hierzu geben wir dir unser ehrliches und unvoreingenommenes Feedback. Unsere Reviews sind unabhängig, ehrlich und nicht bezahlt. Bitte beachte aber, dass unsere Tests nur unsere persönliche subjektive Meinung reflektieren. Letzendlich empfehlen wir immer, Material selber zu testen. Denn deine eigene Erfahrung ist viel mehr wert als irgendein Testbericht aus Magazin, Youtube oder Co: hauptsache du bist glücklich mit deinem Material! Wenn du Feedback, Fragen oder Ideen für unsere Testberichte hast, dann freuen wir uns immer über deine Nachricht: Kontakt

Unsere Test-Kriterien für Kites

Leichtwind

Eignet sich der Kite für Leichtwind? Dazu testen wir, wie du mit dem Kite bei wenig Wind Höhe fahren kannst oder wie leicht sich der Schirm bei wenig Wind aus dem Wasser starten lässt. Und das wichtigste natürlich: lässt sich der Kite im unteren Windbereich stellen, muss er aktiv geflogen werden und reicht überhaupt der Grundzug aus?

Lift

Hier testen wir, wie gut dich der Kite beim Absprung nach oben zieht. Je höher die Punktzahl, desto weiter befördert dich der Kite nach oben. Wer mit einem WOO-Sensor seine Sprunghöhe mit anderen Kitern vergleichen will, sollte besonders viel wert auf diesen Punkt setzen.

Hangtime

Nicht allein die Sprunghöhe ist beim Big-Air kiten wichtig, sondern auch wie weich du wieder nach unten segelst. Die Hangtime sagt dir, wie gut dich ein Kite in der Luft trägt. Eine hohe Punktzahl, bedeutet eine lange Hangtime mit weicher Landung.

Kiteloops

Wir vergeben eine hohe Punktzahl, sobald der Kite einen guten Querversatz und saubere, kontrollierbare Radien ausführt. Natürlich zählt hier auch, wie schnell der Kite dreht, wieder nach oben steigt und dich nach dem Kiteloop wieder auffängt.

Drehen / Agilität

Besonders wichtig für Wave-Kiter. Je direkter und schneller ein Kite sich dreht und im Windfenster bewegen lässt, desto besser die Wertung. Wichtig ist, dass die Agilität dem Fahrkönnen angepasst sein sollte. Gerade bei Einsteigern ist ein etwas ruhigerer Kite besser zum Lernen geeignet.

Pop / Slack

Beide Kriterien sind für Unhooked Freestyler wichtig: Für einen guten Pop sitzt der Kite gewöhnlich etwas tiefer im Windfenster. Wichtig ist hier, dass der Kite auch bei starkem Einsatz der Kante im Profil stabil bleibt, um möglichst viel Energie aufladen zu können. Der anschließende Slack bedeutet, wie stark die Leinenspannung nach dem Absprung absinkt. Mit niedrigem Zug auf den Leinen, lassen sich Handlepass Sprünge leichter durchführen.

Drift

Auch bezeichnet als Downwind-Drift. Wir testen hier, wie gut der Kite beim Downwind fahren ohne Leinenspannung nach Lee abdriftet ohne zu kippen. Gerade beim Wave-Kiten ist es wichtig, dass der Kite stabil mitzieht ohne zu front- oder backstallen. Diese Eigenschaft hilft auch Sprunganfängern, die gerne mal den Kite unterpendeln.

Komfort

Der allgemein Fahrkomfort. Hierzu zählt, wie angenehm sich der Kite fahren lässt und wie gut sein Feeling an der Bar ist. Darunter fällt auch, wie leicht der Wasserstart ausfällt, wie gut der Kite die Windböen abfedert und wie stark seine Haltekräfte ausfallen. Die sind natürlich immer etwas vom persönlichen Geschmack abhängig, aber den bekannten Tennis-Arm wollen wir schließlich alle vermeiden. Eine hohe Punktzahl deutett auf einen sehr angenehmen und einsteiger-freundlichen Kite hin.